REAL FOOD – Warum „echtes Essen“ besser ist




Kein Fleisch? Nur noch Fleisch? Keine Kohlenhydrate? Oder lieber kein Fett? Es gibt unzählig viele Ratgeber zum Thema Ernährung und jeder vertritt eine andere Meinung. Das macht es wirklich nicht einfach gute Entscheidungen zu treffen. In diesem Artikel verrate ich dir worauf du wirklich achten sollst.


Sind wir mal ehrlich, Ernährung ist ein heikles Thema.

Die Wissenschaft ist in vielerlei Hinsicht widersprüchlich und es stellen sich ethische Fragen, die polarisieren. Ich selbst habe in den letzten Jahren viel gelesen und verschiedenste Ernährungsformen getestet. Egal wie verschieden diese auch sind, eines ist allen erfolgreichen unter ihnen immer gemeinsam: Sie setzen auf REAL FOOD.


Aber was genau ist REAL FOOD?

Mit minimalen Englischkenntnissen kann man darauf kommen, dass es sich um „echtes Essen“ handelt. Mit „echt“ ist dabei vor allem gemeint, dass es so in der Natur vorkommt. Egal ob es sich um eine Pflanze, ein Tier oder einen Pilz (für alle die in Biologie aufgepasst haben, Pilze sind weder Pflanze noch Tier) handelt, soll es so unverarbeitet wie möglich genossen werden.


Das bedeutet nicht, dass du die Kartoffeln nicht mehr von der Erde befreien sollst. Du musst auch keine rohen Eier essen (auch wenn du das unter bestimmten Voraussetzungen ohne Bedenken machen kannst). Es reicht, wenn du dir Gedanken machst, wie ein Produkt, das du im Supermarkt kaufst zu ebendiesem Produkt wurde und dich für möglichst unverarbeitete Produkte entschiedest.


Nehmen wir das beliebte Beispiel Brot. Ich kenne keinen Baum an dem Brot wächst und auch kein Tier namens Semmel oder Urdinkelbrot. Um Brot herzustellen wird üblicherweise ein Getreidekorn geschält (nicht bei Vollkorn) und gemahlen, das Mehl mit weiteren Zutaten zu einem Teig geformt und dieser schliesslich gebacken. Durch die Verarbeitung verliert das Korn wertvolle Nährstoffe und Wasser, was zu einer geringeren Nährstoffdichte bei gleichem Gewicht führt.


Ist Brot deswegen UNREAL?

Nein! Aber weniger REAL als das Korn an sich. Gerade in der praktischen Umsetzung dieses Konzeptes wirst du schnell merken, dass dich schwarz - weiss - denken in den Wahnsinn treibt. Stell dir deine Bewertung eines Lebensmittels stattdessen auf einem Kontinuum vor. Je mehr Verarbeitungsschritte es benötigt um ein Produkt herzustellen, desto weniger REAL ist es.


Was wenn ich nicht weiss, wie es hergestellt wurde?

Das wird dir höchstens bei einem verarbeiteten Produkt passieren. Es kann also nicht sehr REAL sein. Um einschätzen zu können wie weit es vom Ideal abweicht, schau dir die Zutatenliste an (diese müssen per Gesetz auf der Verpackung stehen). Je mehr Zutaten es sind (insbesondere solche von denen du noch nie etwas gehört hast und deren Namen du niemals aussprechen können wirst), desto eher solltest du die Finger davon lassen.


Wieviel REAL ist genug?

Darüber lässt sich streiten. Geht es dir nur darum Gewicht zu verlieren, kannst du mit der richtigen Strategie (die natürlich Teil meines Ernährungscoachings ist) herausfinden, wie viel nötig ist um dein Ziel zu erreichen. Geht es dir darum gesünder und leistungsfähiger zu werden, wird jede Entscheidung, die in Richtung REAL geht dein Vorhaben unterstützen.



In diesem Sinne, eat REAL to OWN YOUR BODY!

KAINETHICS

 




88 Ansichten2 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen